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Kenia: Augenlicht retten

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Kakuma – das heißt übersetzt „Nirgendwo“. Mitten in einer bitterarmen Wüstenregion im Norden Kenias liegt das Flüchtlingslager, das ursprünglich als Zufluchtsort für bis zu 40.000 aus dem Südsudan geflohene Kinder und Jugendliche errichtet wurde.

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Heute platzt das Lager aus allen Nähten: 185.000 Menschen aus mehr als 12 Nationen leben hier und im Ausweichlager Kalobeyei, so viele wie in einer kleineren Großstadt. Sie haben weder fließendes Wasser noch ausreichend sanitäre Anlagen.

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Auch die medizinische Versorgung ist unzureichend: Zu viele Menschen drängen sich auf der Krankenstation. Für spezielle Behandlungen wie eine Augen-Operation gibt es keine Ärzte und oft nicht die nötige Ausstattung. Bis zum nächsten Krankenhaus sind es drei Autostunden. Eine Behandlung bleibt für viele Erkrankte genauso unerreichbar wie unbezahlbar.

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Einmal im Monat kommen deshalb unsere Fachärzte für fünf Tage ins Flüchtlingslager, um Patienten mit Augenbeschwerden zu versorgen. Für viele ist das die einzige Hoffnung auf Heilung. Der Andrang ist groß, sobald der Einsatz unserer Ärzte angekündigt wird.

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Nicht nur Flüchtlinge warten hier auf Hilfe. Unter den Patienten sind auch Bewohner aus den umliegenden Gemeinden, die auf den Einsatz der Ärzte angewiesen sind, denn auch für sie ist das nächste Krankenhaus unerreichbar.

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Die kleine Fardosa ist eine unserer Patienten. Bei ihr wurde der Graue Star diagnostiziert, eine Trübung der Linse, die unbehandelt zu Erblindung führt.

Wenn Kinder hier erblinden, sieht ihre Zukunft düster aus: Sie haben kaum Chancen einen Beruf zu erlernen, der ihnen später ihr Einkommen sichert.

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Vor der Operation ist Fardosa nervös, aber sie weiß, dass wir ihr helfen werden. Bei der Untersuchung stellt ein Mitarbeiter fest, dass die 5-Jährige noch nicht einmal einen Stift  sehen kann, den er ihr genau vor die Augen hält.

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Die Augenbinde verdeckt ihr noch die Sicht, doch die Operation ist gut verlaufen. Als sie den Verband am nächsten Tag abnehmen darf, kann Fardosa ihre Mutter sehen – zum ersten Mal in ihrem Leben!

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Die Mutter weint vor Freude, als sie in das strahlende Gesicht ihrer Tochter schaut, die mit neugierigen Augen um sich blickt. Noch nie im Leben hat Fardosa die Gesichter der Menschen um sich herum gesehen! Sie sieht Formen und Farben ganz deutlich.

Diesmal kann sie auch den Stift sehen, den der Arzt ihr zeigt, und schaut ihn sich ganz fasziniert an.

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