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Kolumbien - Langer Weg zum Frieden

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Kolumbien

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Kolumbien FARC

Im November 2016 schlossen die kolumbianische Regierung und die FARC, die größte Guerillagruppe Kolumbiens, offiziell Frieden - ein historischer Moment.

Doch Frieden entsteht nicht einfach auf dem Papier. Der jahrezehntelange Kampf hat tiefe Spuren hinterlassen. Andere Gruppen bedrängen die Bevölkerung weiter.

Und die extreme soziale Ungleichheit - eine Hauptursache für den Konflikt - bleibt bestehen. 28 Prozent der Kolumbianer haben nicht genügend Geld zum Leben und gelten als arm.

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Zusammen mit ihren kolumbianischen Partnern, der Stiftung "Las Golondrinas", unterstützen die Johanniter verschiedene Projekte vor Ort.
Zum Beispiel:

►  Kinderbetreuung und -förderung
►  Weiterbildungen
► Kleingewerbe

Durch die Projekte können viele Menschen trotz Konflikten und beschränkten Mitteln ein besseres Leben führen.

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Bea Cecilia ist nur eine von mehr als 56.000 Kolumbianern, die im ersten halben Jahr nach dem Friedensabkommen vertrieben wurden. Die 44-Jährige lebt jetzt bei ihrer Schwester in Medellín - auch sie floh vor einigen Jahren in die Millionenstadt.

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In Medellín leben Hunderttausende "Desplazados" - Vertriebene. Hoch oben, an den Hängen der Stadt, errichten sie sich illegal kleine Hütten oder Häuser, zusammengezimmert aus altem Wellblech, Holz oder Ziegeln.

Die Wege zur Schule sind weit. Viele der Geflohenen haben keine Ausbildung und finden in der Großstadt keine Arbeit.

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Deshalb unterstützen die Johanniter Familien dabei, sich selbst zu versorgen oder ein kleines Geschäft aufzubauen.

In diesen Gemeinschaftsgarten können mehrere Familien Gemüse anbauen und ernten - für den eigenen Gebrauch, manches wird auch auf dem Markt verkauft.


Die "Las Golondrinas" und die Johanniter haben die Familien mit Setzlingen versorgt und ihnen gezeigt, wie sie möglichst viel Gemüse anbauen können.

Auch Bea Cecilia hilft in dem Garten mit. "Ich habe viel auf dem Acker hier gelernt", sagt sie. "Über die Pflanzen und die verschiedenen Arten, sie anzupflanzen."








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Gabriela Santos Garcia
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Vom Konflikt besonders betroffen ist seit jeher auch die indigene Bevölkerung in Kolumbien. Sie leidet nicht nur unter den aktuellen Vertreibungen, auch die vergangenen Jahre wirken bis heute nach.

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In einem kleinen Dorf in Frontino, rund vier Autostunden von Medellín entfernt, lebt eine kleine Gemeinschaft der Gruppe der Emberá Katío. Vor Jahren wurden sie mitten in der Nacht von Paramilitärs aus ihrem Dorf vertrieben. Pferde, Rinder, Schweine - alles mussten sie zurücklassen.

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Vor wenigen Jahren kehrten sie schließlich in ihr Dorf zurück. Doch ihr lebenswichtiges Land hatte sich ein Großgrundbesitzer einverleibt. Jetzt haben sie kaum noch Anbauflächen, auf denen sie Essen anbauen können.

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Zwei bis drei Familien leben in einfachsten Holzhütten - zusammen mit Hunden, Katzen und Hühnern.
Es gibt außerdem keine Toiletten und kein sauberes Trinkwasser - deshalb sind viele Kinder krank.

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          Ab diesem Jahr  werden die Johanniter die      
          indigene Bevölkerung im ländlichen Raum  
          unterstützen.

          Die Hilfe umfasst:

          ►  mobile medizinische Einsatzteams
          ►  Nahrungsmittelpakete
          ►  Wasserfilter
          ►  Schulungen zu Hygiene und Ernährung
          ►  Beratung zu staatlichen  
                Schulangeboten




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